Sunday, 25 October 2015

REZEPT: Vegane Käse-Sahne-Torte



Vorsicht, vegan!


Passend für eine 26 bis 28 cm Springform!

Biskuitteig:

250 gr Mehl
100 gr Zucker
240 ml Sprudel
40 ml Öl
1 Pck. Backpulver
1 Messerspitze Vanille
etwas geriebene Zitronenschale
1 Prise Salz

Die Zutaten 5 Minuten mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Sprudel zuletzt langsam hinzugeben. Bei 160° Umluft ca. 30 Minuten backen. 10 Minuten abkühlen lassen, dann einmal durchschneiden und auf dem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Sahnecreme:

600 gr Soyatoo Schlagcreme (habe 1x Kokos, 1x Reis benutzt)
200 gr Sojajoghurt
Saft und Schale einer halben Zitrone
2 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Sahnesteif
1 TL Guarkernmehl
3 EL Zucker
1 Prise Salz
1 Dose Mandarinen

Die Schlagcreme mit Zucker, Salz und Sahnesteif aufschlagen. Nach und nach das Guarkernmehl und die Zitrone hinzugeben. Zuletzt den Joghurt unter die Sahne geben.

Die Mandarinen gut abtropfen lassen und einzeln mit Küchenpapier abtupfen bevor sie auf den unteren Biskuitboden gelegt werden (ein paar Mandarinen für die spätere Deko zurücklegen).

Die Creme großzügig auf die Mandarinen streichen und den zweiten Biskuitteig auflegen. Für etwa eine Stunde kalt stellen. Kurz vor dem Anschneiden mit Puderzucker, Schokoraspeln und den restlichen Mandarinen garnieren und genießen!



Monday, 17 August 2015

REZEPT: Kidneybohnen Patties mit Rote Beete Ketchup und Couscous

Wie versprochen, das Rezept für mein Instagram-Jubiläumsmenü! ;)

3333 Follower = 3 Portionen :)


Kidneybohnen-Patties

1 Zwiebel (angeschwitzt)
1 Knoblauchzehe (angeschwitzt)
1 Dose Kidneybohnen
3 EL Haferflocken
1 EL Petersilie
1 EL Basilikum
3/4 TL Guarkernmehl (für die Bindung)
1/3 TL Zimt
1/2 TL Curry
1 TL Senf
1/3 TL Paprikapulver
Salz
Pfeffer

1. Zwiebel und Knoblauchzehe würfeln und anschwitzen.
2. Kidneybohnen abgießen und in einer Schüssel mit einer Gabel grob zerdrücken.
3. Die restlichen Zutaten hinzufügen und vermischen. Die Gewürze und Kräuter könt ihr natürlich je nach Geschmack variieren.
4. Aus der Masse Patties formen (reicht für ca. 5 normalgroße oder 8 kleine Patties) und in einer Pfanne mit etwas Öl ausbacken.


Rote Beete Ketchup

300 gr gekochte Rote Beete
3 EL Tomatenmark
1 TL Senf
1 TL Zucker (oder Xylit, Agavendicksaft etc.)
passierte Tomaten bis gewünschte Konsiatenz erreicht ist
Salz
Pfeffer
(Gewürze + Kräuter nach Gusto)

Alle Zutaten im Mixer pürieren, abschmecken, fertig!


Kräuter-Couscous

200 gr Couscous
200 ml Gemüsebrühe
frische/getrocknete Kräuter
1/2 TL Curry

1. Gemüsebrühe zum Kochen bringen und Topf vom Herd ziehen.
2. Couscous in kochendes Wasser einrühren und zugedeckt 5 - 10 min quellen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern.


Solltet ihr das Menü mal nachkochen, taggt mich gerne auf Instagram!


Wednesday, 18 March 2015

HAPPENPAPPEN im Eimsbusch.

Liebe Leute! Es tut sich was! Essen.in.Hamburg ist zurück mit Umlauten und vielen Ausrufezeichen (+ Instagram, siehe unten)!

Der Grund für die viel zu lange Pause liegt in einigen Lebensveränderungen begründet, von denen einer sogar diesen Blog betrifft. Und pure Faulheit natürlich, die ist immer on board.
Ich führe seit nun geraumer Zeit ein Selbstexperiment durch, welches derartig gut läuft, dass eine Rückkehr immer unwahrscheinlicher erscheint. Sagen wir so: Es ist mir fast schon peinlich. Es ist mir fast schon peinlich, da ich über die Extremisten besagter Randgruppe schon immer gerne herzog und nach wie vor herziehe, jetzt, da ich in die Materie eingedrungen bin. Einige werden es schon mit Erschrecken mitbekommen haben, aber um Endlosdiskussionen an dieser Stelle zu vermeiden, lasse ich mich hiermit als Hipster etikettieren, der einfach nur auf der Welle mitschwimmt. Aber lest selbst und wir beginnen mit dem ersten Tip:

Das Happenpappen ist ein Restaurant, welches ich bereits 2x besucht habe. Der geneigte Leser weiß, wie selten dieser Umstand vorkommt. Täglich gibt es wechselnde Gerichte zum Mittagstisch, mittwochs bis samstags werden Burger in die Pfanne geworfen. Angeboten werden 3 fest auf der Karte integrierte Burger und 1 Wochenspecial. Alternativ kann sich der kreative Gast mittels Ankreuzzettel seinen eigenen Burger aus den einzelnen Komponenten zusammenstellen.

Ich besuchte das Restaurant natürlich für den Burgergenuss. Veggiepatties sei es Form von Tofu oder Seitan bietet mittlerweile jedes einigermaßen mit der Zeit gehende Restaurant an, daher freute es mich ganz besonders, dass hier Linsen- bzw. Blackbean-Patty auf der Karte standen. Als Beilage lässt sich zwischen Salat oder Süßkartoffelwürfel mit Schnittlauch-Majo wählen.

Burger 1: Linsenpatty, Rote-Bete-Ketchup, Austernpilze, Schnittlauchmajo.


Burger 1.2.: Seitanburger der Begleitung.


Das Restaurant war brechend voll. Gut, dass man im hinteren Bereich wenig von dem ganzen Trubel mitbekommt. Service war sehr gut, Getränke und Essen kamen zügig an den Tisch.
Süßkartoffelpommes sind ja so eine Sache. Entweder sind sie verkohlt oder labberig, so richtig knusprig werden sie selten. Angeblich soll Pfeilwurzmehl die geheime Zutat sein, aber vielleicht ist es den süßen Kartoffeln einfach nicht vergönnt. Und der Burger! Es kann nicht der reine Hunger gewesen sein, der dieses Gebilde so köstlich werden ließ. Perfekt gewürzt, der Linsenpatty mit wunderbar bissfester Konsistenz, die Schnittlauch-Mayo eine herrlich frische Ergänzung.
Ein anschließender Absacker im Crazy Angels setzte das Tüpfelchen auf's I.

Zwei Wochen später - Klappe, die Zweite:


Burger 2: Blackbeanpatty, Curry-Chili-Dip, gebratene Ananas.


Das Restaurant war noch brechender voll. Schade, dass wir nur einen Tisch direkt am Eingang ergatterten und den Windzug in vollen Zügen genießen mussten. Der Service war trotz des Ansturms nett, allerdings dauerte es 70 (!!!) magenknurrende Minuten bis die Burger auf dem Tisch standen.
Ich bereute schnell die Kombination mit Ananas, gebraten oder nicht. Leider merkte man zudem schon nach ein paar Bissen, dass der Patty stellenweise unangenehm harte Bohnenstücke aufwies. Ist das gewollt? Ich kann es mir kaum vorstellen, sondern tippe eher auf unzureichend gekochte Böhnchen, die den Burgergenuss eher zum Burgerverdruss werden ließen. Sogar das Photo sieht unansehnlicher aus.

Nun denn, ein anschließender Absacker im Mr. Ape (es gibt weißen Portwein und Vermouth!), sorgte schlussendlich doch noch für einen gelungenen Abend.




FAZIT: Einmal "unfassbar gut, ich möchte weinen", einmal "das gibt Bauchschmerzen" (stellte sich als richtige Vermutung heraus). Aller guten Dinge sind dann wohl 3. Oder es bleibt bei 2.




Happenpappen
Lappenbergsallee 41
20357 Hamburg

http://www.happenpappen.de/

Burger (Mi bis Sa): 8 €
Beilage (Süßkartoffelwürfel/Salat): 2,50 €
Getränke: 2,50 €
Kuchen: 3 €

Wednesday, 19 February 2014

MIKAWA in der Schanze

It's sushi time! Und weil ich zu faul für große Sprünge war, wurde das wahrscheinlich einzige noch unbesuchte Restaurant der Schanze endlich auch mit einem Besuch bedacht.

Die Einrichtung des recht kleinen und daher voll erscheinenden Restaurants fällt schon mal positiv auf, dunkle Möbel, ein wenig Kitsch hier, ein wenig warmes Licht da - gefällt.

Irgendwas Frittiertes.


Höchstwahrscheinlich handelte es sich um Pangasius-Filet. Dieser geschmacksfreie Fisch eignet sich ganz besonders für das Bad im heißen Öl. Die scharfe Sauce war gut abgeschmeckt und beim weißen Deko-Gestrüpp handelte es sich nicht etwa um frittierte Glasnudeln, sondern gehobelten Rettich.


Das ist mir zu gesund.


Genau die richtige Suppe, wenn man krank im Bett liegt und Trost im Essen sucht. Ich war jedoch nicht krank und suchte auch keinen Trost, daher kann ich über die Suppe nichts weiter berichten.


10 Gummipunkte für diese Anrichte.


Asiaten ist das Konzept des Salates aus Grünzeugsblättern ja eher unbekannt. Daher wirkte dieser Salat mit Krebsschwänzen und Wasabi-Dressing nicht unlecker, aber etwas deplaziert. Da ich genbedingt ebenfalls kein Fan von Salat aus grünen Blättern bin, kann ich auch hier nur die kreative Optik beurteilen.


Tintenfisch-Sticks.


Nun endlich zum Sushi: Auch hier wurde das Motiv des kleinen Rettichnestes aufgegriffen. Was allerdings sogleich auffiel, waren die verwunderlich massiven Sushi-Chunks, die sich nett angerichtet auf dem Holzbrett anboten.
Ich bin nun wirklich kein Verfechter des Sushi-Magerwahns, aber dieses hier war definitiv zu dick. Geschnitten. Sushi an sich lässt sich am Tisch nicht schneiden, weil zum Einen keine Messer bereitliegen und zum Anderen weil es nicht nötig sein sollte Sushi am Tisch zu schneiden. Dafür gibt es eine Küche, am Tisch sollte nur noch das eigenständige Essen notwendig sein.

Nun saßen wir am Tisch und kauten mitunter minutenlang schweigend auf einem Sushi herum, glücklicherweise waren wir zu dritt und konnten daher unseren Essensrhythmus aufeinander abstimmen (2 reden, 1 isst. Dann wurde im Uhrzeigersinn gewechselt).
An sich wäre Schweigen und Genießen nicht weiter schlimm gewesen. Leider war das Geschmackserlebnis eher bescheiden. Der Fisch ging durch die massiven Reismassen sang- und klanglos unter, im Mund entwickelte sich alles recht schnell zu einer farblosen Mischung aus Sojasaucen-Wasabi und Reis, der zu lange und in zu viel Flüssigkeit gekocht wurde und daher sogar für Sushi-Verhältnisse eine viel zu klebrige Konsistenz aufwies.

Um positiv zu schließen, verweise ich auf die ausgezeichnete Tee-Auswahl.



FAZIT: Leider ein Reinfall. Selbst im äußersten Sushi-Wahnsinn gibt es eine Menge an Alternativen zum mikawa.




mikawa
Susannenstr. 15
20357 Hamburg

www.mikawa.de/

Tee (Kännchen): 3 €
Sushi-Menü: ab 10 €
Suppe: 6 - 8 €
Salat: 6 - 8 €

Saturday, 1 February 2014

GRETCHENS VILLA im Karoviertel

Eines meiner liebsten Spiele fürs Wochenende nennt sich "Fett oder Schwanger". Die Regeln sind denkbar einfach: Man setze sich an einem Samstagmittag in ein gehyptes, aber nicht überschickes, dafür übervolles Café in einem "In-Viertel" (Schanze, Karo, Ottensen, Eimsbusch), ergattere den letzten freien Tisch (mit fetten Schnitzern und Kratzern, weil original vintage), nehme Platz auf einem unbequemen Holzstuhl (Unikat! Designerstück aus Berlin!) und stelle sich bei jedem eintretenden Gast die Frage, die dem Spiel seinen Namen gab. Die Erweiterung des Spiels nennt sich "Metrosexuell oder Gay", dafür eignet sich eine typische Frauen-Lokalität wie GRETCHENS VILLA jedoch nur bedingt. Vielleicht im Laufe des späten Nachmittags.

Auf der erfolglosen Suche nach einem Samstags-Buffet-Brunch außerhalb der üblichen Verdächtigen, kehrten wir (nicht-fett, nicht-schwanger) zum Frühstück in Gretchens Villa ein. Die Karte enthält 5 verschiedene Frühstücksvariationen mit optionalen Extras, zudem einige warme Speisen und einer Auswahl an Kaffee, Kuchen und Kusmi-Tee. Fast jede Speise trägt im Namen (Gretchens) Genitivattribut, ein cleverer Marketing-Gag, der den Kunden stets daran erinnert wo er sich momentan befindet und der mich jedesmal herzhaft zum Lachen brachte. Nicht.

Gretchen ist stramm.


Gretchens strammer Start umfasst Rührei, Vollkornbrot, Tomaten, Rucola und Parmesan. Letzerer gibt dem Ei einen gewissen Pfiff, ansonsten war es ein solides Frühstück und ich fühlte mich sogleich strammer.


Gretchen ist fit.


Gretchens fitter Start setzt sich aus 2 Arten Brot/Brötchen, (Frisch-)Käse, Marmelade, ein wenig Obst, Tomate-Mini-Mozzarella mit Pesto und einem hausgemachten Fruchtquark mit Knuspermüsli zusammen. Geschmacklich auffallend war in erster Linie das sehr knoblauchlastige Pesto, eventuell handelte es sich auch um Knoblauchpesto mit Kräutern der Farbe wegen, der Rest war unspektakulär lecker, aber keiner größeren Ausführung wert.



FAZIT: Nun sag', wie hast du's mit Gretchens Villa?

Ich bezeichne solche Räumlichkeiten ja gerne als Frauenenklave, weil die Gästeschaft zu 80 Prozent weiblichen Geschlechtes sind und die restlichen 20 Prozent Männer lieber ein Mettbrötchen in der Raucherklitsche nebenan verschlungen hätten, sich aber haben mitschleppen lassen und somit einen temporären XX-Chromosomensatz aufweisen.

Das Essen ist ja nicht schlecht, sondern sicherlich bio, fairtrade, optional gluten-, laktose-, zuckerfrei, vegan und auf Wunsch auch aus Fallobst hergestellt - dabei aber auch so gewöhnlich und unspektakulär, dass ich quasi beim Akt der Nahrungsaufnahme von unsagbarer Müdigkeit übermannt wurde.




Gretchens Villa
Marktstr. 142
20357 Hamburg

http://www.gretchens-villa.de/

Frühstück: 3 - 10 €
Extras: 1 - 3 €
Cappuccino/Tee: 2,70 €
Warme Gerichte: 6 - 8 €

Thursday, 19 December 2013

GORILLA GRILL im Eimsbusch

Eines der wohl meistempfohlenen Restaurants der Hamburger Twenty-/Thirty-Somethings. Dementsprechend schön ist dieses Restaurant: Von der Einrichtung über Gäste, Servicekräfte, Besteck und das Essen an sich - alles ist so furchtbar schön. Abgesehen von den Lampen, die trotz hoeher Decken eigenartig tief in den Raum ragten und für jeden Menschen jenseits der 1,90m einen kleinen Hindernislauf darstellten.

Dennoch war es eine sogleich positiv auffallende Atmosphäre, besonders, da das Restaurant Tischgrößen von 2 bis 15 und dementsprechend eine bunte Mischung bietet. Auch unter der Woche ist der GORILLA GRILL sehr gut besucht, eine Reservierung daher empfohlen.

Pasta geht immer.


Ein komplizierter Name für ein klassiches Alltagsgericht der italienischen Küche. Natürlich klingt "Hausgemachte Orechiette mit Cima di Rapa und Violetta-Aubergine und Walnüssen" wesentlich schöner als "Kleine Muschel-Nudeln mit Grün und Nüssen".
Den Unterschied zwischen einer Violetta-Aubergine und der üblichen violetten Aubergine besonders im gekochten Zustand erschloss sich mir nicht, ebenso war der Rapini zwar gewollt, aber mit den Walnüssen fast schon unangenehm bitter.


Rotkäppchen.


Die glutenfreie Variante des California-Burgers mit gegrillter Paprika als Brötchenersatz und seperater Guacamole. Stets ein Qualitätsmerkmal, wenn die Küche auf Wünsche der Gäste reagiert. Die Pommes in der Porzellan-Pommesschale von Butler's sind bereits glutenfrei, aber ansonsten nur normal köstlich, da es in der Natur der Pommes liegt köstlich zu sein.


Breit wie hoch.


180 gr glückliches Rinderhack mit Guacamole eingerieben und eingelegter Paprika wunderschön serviert im weißen Kleidchen (Gr. 38, es war ein schlankes Rind). Das Fleisch war sehr sehr gut, angenehme Grill-Aromen und saftig-lockeres Kauerlebnis, man schmeckt förmlich grüne Wiesen und Sonnenschein. Das andere Grün in Form der Guacamole war nur in dem Wissen herauszuschmecken, dass die Guacamole laut Speisekarte existent war, die eingelegte Paprika war ein schönes Extra, hätte aber auch nicht sein müssen, das Fleisch war saftig genug für alles.

Ein Burger entfaltet seine maximale Geschmackskurve, wenn man unter Missachtung jeglicher Tischmanieren beherzt in ihn reinbeißt, minutenlang zufrieden den Bissen genießt und mit einem wohligen Gefühl gen Magen gleiten lässt.
Bei derartigen Burger-Formaten sieht man sich jedoch gleich vor mehrere Probleme gestellt, zumindest, wenn man strikter Gegner des Burgergenusses mittels Besteck ist. Schwierig dabei nicht in Steinzeitmensch-Verhalten zu verfallen und womöglich seine Begleitung unwiderruflich zu verschrecken und gleichzeitig eine gewisse Konversation aufrecht zu erhalten ohne die Artikulation durch Burgerfragmente zu stören.

Und nicht zuletzt: In welchem Tempo muss ich einen Breit-Hohen Burger essen ohne ihn umzudrehen, um den unteren dünneren Brötchenanteil vor der Einwirkung des Burgersaftes zu schützen und dennoch einen Lustgewinn davon tragen zu können?




FAZIT: Gut gebrüllt, Gorilla. Alles in allem war es ein gelungener Restaurantbesuch, das Essen köstlich, der Service aufmerksam. Es ist natürlich reine Geschmackssache, aber leider gehören überhohe Burger und überdicke Pommes nicht zu meinen Lieblingen, auch wenn das Fleisch exzellent war.

Dennoch ist und bleibt für mich das einzig wahre Burger-Restaurant Hamburgs Burger King das HATARI.




Gorilla Grill
Eppendorfer Weg 58
20259 Hamburg

http://www.gorillagrill.de/

Vorspeisen: 6 - 9 €
Burger: 14 €
Hauptgerichte: 13 - 16 €
Dessert: 5 €

Wednesday, 13 November 2013

BENTO MANIA in der Schanze

Nachdem ich monate-, gefühlte jahrelang mindestens 2 Mal täglich am BENTO MANIA vorbeigelaufen/-gefahren und dennoch niemals eingekehrt bin, fand sich endlich eine passende Gelegenheit: Akute Hungersnot.

Das Restaurant ist ziemlich dunkel gehalten, man könnte es gemütlich nennen, ich nenne es "dunkel, um eventuelle Maki Makel zu verbergen. Ein wenig irritert war ich von der Abwesenheit asiatischen Personals.

Ich wählte das Sushi Bento Special mit

- 8 Lachs/Avocado Maki
- 8 Kampyo/Ebi Maki
- 8 Surimi/Kappa/Mayo, Sesam inside out

California Rolls und Mayo in Sushi sind nicht meine Favoriten, aber der Hungerdruck war groß und jeder verdient eine zweite Chance. Auch Sushi.

Sushi-Wiese bei Sonnenschein.


Sushi-Wiese bei Sonnenschein (45°).


Das Mayo-Geschmacksunerlebnis war weniger schlimm als befürchtet, da sie bloß hauchdünn aufgestrichen war und somit eigentlich hätte komplett darauf verzichtet werden können. Ansonsten war das Sushi frisch und schmackhaft, der Sake wie immer im Grunde ungenießbar, aber auch er verdient eine zweite/dritte/vierte Chance, weil das Sake-Fläschchen wunderschön sind und die Eleganz mit der man ihn in die Miniaturtrinkgefäße gießt, unübertroffen ist.




FAZIT: Solides Sushi zu angemessenen Preisen. Da in Laufnähe zum Wohnort gelegen, steht das BENTO MANIA bei akutem Sushi-Verlangen durchaus wieder auf meiner Liste.




Bento Mania
Weidenallee 60
20357 Hamburg

http://www.bentomania.de/

Hauptgerichte: 8 - 10 €
Sushi (einzeln): 2 - 5 €
Sushi Bentos: 10 - 20 €