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Thursday, 15 June 2017

PRODUKTVORSTELLUNG: Kombucha von Fairment

Kombucha – man liebt oder hasst ihn. Immer wieder erlebt das fermentierte Teegetränk sein Revival unter den Gesundheitsbewussten bis -fanatikern, dabei ist er bereits seit Jahrtausenden fester Bestandteil der asiatischen Naturmedizin.

Was ist Kombucha eigentlich?
Kombucha ist ein lebendiges Getränk, dass durch eine symbiotische Kultur von Hefen und Bakterien fermentiert wird. Während der ca. 10-tägigen Reifezeit bilden sich durch natürliche Fermentation wertvolle Essigsäuren, Enzyme und Vitamine.

Ich muss zugeben, dass ich erst im März diesen Jahres auf der Veggieworld in Hamburg zum ersten Mal am Stand von Fairment Kombucha gekostet habe – und sogleich begeistert war! Irgendwie verlor ich es jedoch aus den Augen, umso mehr habe ich mich gefreut, als mich die Jungs & Mädels von Fairment anschrieben, ob ich nicht Lust hätte eigenen Kombucha herzustellen!


Fairment ist die erste Bio- und Rohe Kombucha Brauerei Deutschlands mit Sitz in Berlin. Es werden nur beste Zutaten aus biologisch kontrolliertem Anbau verwendet und auf jegliche Pasteurisierung verzichtet - dadurch steckt im Bio-Kombucha von Fairment noch das volle Leben - das schmeckt und spürt man. Darüber hinaus geht ein Teil des Gewinnes an soziale Projekte. Während du also dir und deinem Körper etwas Gutes tust, unterstützt du gleichzeitig deine Umwelt!



In Hamburg sind die wunderschön anzuschauenden Flaschen in den Geschmacksvariationen:

- Grüntee
- Lemongras-Ingwer-Minze
- Honigbusch-Lemongras-Ingwer

bislang leider noch nicht im Handel erhältlich, aber das ist sicher nur noch eine Frage der Zeit! Bis dahin versuche ich mich mit dem Kombucha-Set von Fairment selbst als Brauer! ;)






Im Kombucha-Set ist alles enthalten, was man zum Brauen braucht – mit Erfolgsgarantie (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen)!


Meine kleine Kombucha Foto-Lovestory:


1. Wasser zum Kochen bringen. Für jeden Liter Wasser 8 gr von dem Tee in das Sieb geben und max. 8 min ziehen lassen. Nach einiger Zeit Teeblätter abseihen.



2. Nun werden für jeden Liter Wasser 80 gr Rohrohrzucker in die noch Flüssigkeit gegeben und solange untergerührt bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.




3. Den süßen Tee auf Zimmertemperatur abkühlen lassen (20-25°C). Dieser Punkt ist besonders wichtig, denn die Kombuchakultur verträgt keine heißen Temperaturen. Sie ist schließlich lebendig! Danach die Flüssigkeit in ein ausreichend großes Glasgefäß geben.


4. Jetzt wird die sogenannte Starter- oder Impfflüssigkeit hinzugefügt. Dabei handelt es sich um nichts anderes als gewöhnlichen Kombucha. Dafür wirst du in Zukunft immer eigenen, fertigen Kombucha verwenden können.


5. Nun wird die Kombuchakultur in die Flüssigkeit hineingelegt. Nicht wundern, manchmal sinkt der Pilz auf den Grund, manchmal schwimmt er oben. Beides ist vollkommen normal!




6. Die Öffnung des Gargefäßes mit einem luftdurchlässigen Tuch (Geschirrtuch, Küchenpapier) abdecken und mit einem Gummiband fixieren. Das schützt vor Essigfliegen und anderer Kontamination.


7. Das Gargefäß an einen warmen, ruhigen Ort stellen. Wichtig für den Pilz ist eine Mindesttemperatur von 21 bis 25°C und ein wenig frische Luft. Licht benötigt er hingegen nicht, zu viel Sonneneinstahlung schadet aber!

8. Nach 7 Tagen testest Du, ob dir der Kombucha schon sauer genug ist. Wenn ja, entfernst du das Tuch und entnimmst den Teepilz. Entweder kannst du ihn direkt für den nächsten Ansatz verwenden oder mit etwas Flüssigkeit in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank aufbewahren.


9. Nun ca. 85% des fertigen Kombuchas mit einem Trichter durch ein Sieb in Flaschen füllen und diese luftdicht verschließen. 1-3 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen, damit sich Kohlensäure bilden kann. Bis zum Genuss die Flaschen kalt stellen. 15% verbleiben als neue Starterflüssigkeit im Glas. Je saurer der Kombucha, desto weniger wird gebraucht, um neu anzuimpfen.

10. Genießen!




FAZIT: Erfrischend, gesund und gar nicht so süß wie es sich vermuten lässt - ein Großteil des zugesetzten Zucker wird durch die Fermentation abgebaut. Der Sommer kann kommen, ich habe meinen perfekten Durstlöscher für die heißen Tage gefunden!

[Das Paket wurde mir kostenlos und unverbindlich von Fairment zur Verfügung gestellt, ganz lieben Dank dafür an Jenny und den Rest der Truppe! Die Liebeserklärung an das Produkt spiegelt aber dennoch meine eigene ehrliche Meinung wieder! :)]





Thursday, 17 November 2016

PRODUKTVORSTELLUNG: Käsebaum Vegancheese

Käse. Der Grund vieler grundsätzlich veganoffener Menschen doch nicht den letzten Schritt zu wagen. Wer könnte es ihnen verdenken, stellen wir uns eine warmes Pizzadreick vor, welches auf dem Weg zum Mund einen langen, scheinbar niemals abreißenden Käsefäden spinnt. Oder ein Topf mit cremigen Käse, der nur darauf wartet mit frischem Brot betunkt zu werden...

Nun gut. Ich habe meine Entscheidung schon vor Jahren getroffen und bleibe dabei. Zudem tut sich in letzter Zeit auf dem Käsealternativenmarkt so einiges! Nach meinem absoluten Frischkäseliebling von gibt es nun endlisch einen neuen Favoriten für die Käseplatte!

Gary!


Käsebaum ist ein kleiner Familienbetrieb mit veganer Weltanschauung. Die wichtigste Entdeckung im kulinarischen Bereich ist fermentierter Cashewkäse. Als Molkerei-Käseliebhaber in der Vergangenheit wurde lange an der perfekten Rezeptur für veganen Käse-Ersatz gefeilt. Und nun ist er da: Käsebaum-Käse ist einfach in der Zusammensetzung und hat einen einmaligen Geschmack.

Die Zutatenliste liest sich fantastisch kurz: außer Cashewkernen, Wasser, laktosefreiem L-Acidophilus und Gewürzen ist nichts enthalten! Somit ist der Käse roh probiotisch und natürlich laktose- und glutenfrei - und das bei vollem Geschmack!

Herbst hat auch was Schönes!


Der Käse wird in den Sorten Cashew Pur, Schwarzer Pfeffer und Geräuchert angeboten und schmeckt wunderbar pur mit frischem Brot oder Crackern. Mein Favorit ist Schwarzer Pfeffer, aber auch die anderen beiden Sorten sind ein Genuss.

Geräuchert.


Schwarzer Pfeffer.


Cashew Pur.




FAZIT: Und? Schmecken die Käsealternativen von Käsebaum genau wie "richtiger" Käse? Nein, natürlich nicht! Schließlich handelt es sich um vegane KäseALTERNATIVEN aus besten Zutaten! Sie schmecken nicht besser, nicht schlechter, sondern einzigartig anders. Die Tatsache, dass selbst mein käsevergötternder Omni-Schwager von den runden Köstlichkeiten verzückt ist, spricht wohl für sich selbst ;)

[Lieben Dank an Käsebaum für die unverbindliche Zusendung der tollen Produkte! Die geäußerten Meinungen sind wie immer meine Eigenen! Die Homepage befindet sich noch im Aufbau, aber schon bald findet ihr dort weitere Infos über Käsebaum und die Produkte! Schaut bis dahin doch mal bei Instagram vorbei oder schickt bei Fragen oder für Bestellungen eine Mail an kaesebaum@posteo.de!]